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Mit beachtenswerte Virtuosität realisierten Amelie Saure (Querflöte), Alexander Strauss (Oboe) und Gunnar Merkert (Klarinette) das Trio opu 87 von Beethoven. Vor allem der versommene langsame Satz war fein ausgehorcht. 

(Nürtinger Zeitung)

Noch stark mit der Romantik verbunden ist die Suite Opus 69 für Fagott und Klavier des Italieners Alessandro Longo. Gunnar Merkert wirbelte am Fagott souverän durch die virtuosen Passagen; vor allem aber verschafft er den sanglichen Linien einen betörenden Schmelz, wird zum Sänger auf seinem Instrument. 

(Reutlinger GEA, 24.04.2014)

Zum Schluß des Konzertes erklang noch ein Sonatensatz für Fagott und Klavier von Michail Glinka, dem Vater der russischen Musik. Glinka hat nie eine Sonate für Fagott geschrieben, aber der erste Satz seiner unvollendeten Bratschensonate wurde transponiert und lässt sich, so hat es Gunnar Merkert gezeigt, hervorragend auf dem Fagott spielen. Sabine Finckh  untermalt das elegante Spiel von Merkert einfühlsam auf dem Klavier und kommt dieser melodisch reizvollen Sonatensatz besonders gut zur Geltung

(Reutlinger GEA, 20.04.2015)

Unter dem Namen „Sinfonische Blasorchester der Musikschule Neckartailfingen and Friends“ hatten sich 30 Schüler und einige Gäste von umliegenden Musikschulen unter den Leitung von Gunnar Merkert der Aufgabe gestellt, die Filmmusik zu „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“ aufzuführen. Ein schwieriges, weil mit vielen Solostellen und rhythmischen Raffinessen versehenes Werk. Doch was die Musiker auf die Bühne brachten, war musikalisch und technisch hervorragend. 

(Nürtinger Zeitung)

So begann das Trio Flagottavier in der Besetzung Roland Geiger (Querflöte), Gunnar Merkert (Fagott) und Sabine Finckh (Klavier) mit dem Klaviertrio von Michail Glinka, einem romantischen Werk in vier Sätzen, die zum Teil attacca direkt ineinander übergehen. Dem Trio gelang es, die unterschiedlichen Charactere der Sätze zu zeigen, brillante virtuose Stellen wechselten sich ab mit langsamen, lyrisch-getragenen Kantilenen des abwechlungsreichen Konzertes. 

(Nürtinger Zeitung)

Als Zentralstück nahm das Programm die (oder das) „Suite Concertino“ in F für Solofagott und Streicher (plus Hörner) von Ermanno Wolf-Ferarri in die Mitte, ebenfalls gefällig geschrieben, doch selten gehört. Als eine Art nationales Idiom komme hier die italienische Kantabilität zum Fragen: Solist Gunnar Merkert, der zur Bläsergruppe des Orchesters gehört, verkörperte sie mit weich fließendem Wohlklang auf dem beweglichen Bassinstrument. ……..

(Südwestpresse vom 07.05.2024)

In Ermanno Wolf-Ferarris „Suite Concertino“ in F für Fagott und Streichorchester kam eine weitere Komponente hinzu: ein Solist. Gunnar Merkert, bereicherte mit seinem Fagott das Orchester – genau so kann man dies auch bezeichnen, da er wie aus dem Orchester heraus spielte und sich dennoch in einer ruhigen profunden Präsenz als Solist entfaltete. Warum und Reizvoll artikulierte er, und auch seine Zugabe für „Carmen“-Themen war eine gute Verschaulichung der Bandbreite dieses sonst wenig solistisch geprägten Instruments. 

(Reutlinger Gea vom 07.05.2024)